Planung
Durchführung
Abschluss

Inhalte und Ziele der Studie

LoPe zielt darauf ab, durch eine gezielte, an die Erfordernisse der geflüchteten Menschen angepasste Psychoedukation den Zugang zu Diagnostik und Therapie psychischer Störungen zu verbessern und so einer Verschlechterung der Symptomatik entgegenzuwirken.

Im Kontext des Gesamtkonsortiums ReCAP stellt die in LoPe evaluierte Psychoedukation „Gesundheits-Teegarten“ ein erstes niedrigschwelliges Angebot im Rahmen eines gestuften Vorgehens dar. So soll eine ökonomische und an spezifische Bedürfnisse bzw. Schweregrade angepasste Versorgung von erwachsenen Geflüchteten ermöglicht werden.

Zusätzliche Informationen zur Studie

Die Studie LoPe wird als randomisiert-kontrollierte multizentrische Studie an vier Standorten (Marburg, Frankfurt, München, Münster) durchgeführt. Psychisch belastete erwachsene Geflüchtete, die seit maximal 18 Monaten in Deutschland sind, sollen in die Studie aufgenommen werden. Die Teilnehmenden werden dann zufällig zur Interventionsgruppe (TG) oder einer Wartekontrollgruppe (TG nach 3 Monaten Wartezeit) zugeordnet.

Zur Bewertung des Gesundheits-Teegartens im Vergleich zur Wartekontrollgruppe und zur Erfassung seiner mittelfristigen Auswirkungen auf die psychische Gesundheit werden die psychische Belastung und das Wissen über psychische Störungen direkt vor und im Anschluss an den Gesundheits-Teegarten erfasst. Weitere Messungen finden nach zwei und nach sechs Monaten statt.

Veröffentlichungen

Weise C., Grupp F., Reese J.-P., Schade-Brittinger C., Ehring T., Morina N., Stangier U., Steil R., Mewes R. (submitted). Efficacy of a Low-threshold, Culture-Sensitive Group Psychoeducation for Asylum Seekers (LoPe): Study Protocol for a Multicentre Randomized Controlled Trial

Mewes R.*, Giesebrecht J.*, Weise C., Grupp F. (submitted). Development and first evaluations of a culture-sensitive, low-threshold psychoeducation for asylum seekers (Tea Garden). Clinical Psychology in Europe

*shared first authorship

Mewes, R., Reich, H., & Demir, S. (2015). Beratung nach Flucht und Migration. Ein Handbuch zur psychologischen Erstbetreuung von Geflüchteten. Potsdam: WeltTrends.

Kontakt

Dr. Freyja Grupp

gruppf@uni-marburg.de
+49 6421 282 4073

Philipps-Universität Marburg
Gutenbergstraße 18
35032 Marburg

Universität Marburg

Projektverantwortliche

Studienleitung: 

Dr. Cornelia Weise, Philipps-Universität Marburg, AG Klinische Psychologie und Psychotherapie
Dr. Dr. Ricarda Nater-Mewes, Forschungs-, Lehr- und Praxisambulanz der Fakultät für Psychologie Universität Wien

Studienkoordination:

Dr. Freyja Grupp, Philipps-Universität Marburg, AG Klinische Psychologie und Psychotherapie

Projektlaufzeit

2019 - 2024