Planung
Durchführung
Abschluss

Inhalte und Ziele der Studie

  • Teilziel 1: Großflächig soll der Suchtmittelkonsum bei Geflüchteten in Deutschland überblickt werden und Zielgruppen mit besonderen Bedürfnissen identifiziert werden. Bisher liegen hierzu in Deutschland kaum/wenige Daten vor.
  • Teilziel 2: Strategien „Guter Praxis“ von Versorgungseinrichtungen in Bezug auf Migranten und andere marginalisierte Bevölkerungsgruppen wurden in der Vergangenheit für den europäischen Raum bereits beschrieben. Inwieweit diese jedoch tatsächlich auf die Suchthilfe in Deutschland und auf Geflüchtete im Besonderen übertragbar sind, ist unbekannt. Das Teilprojekt 1 wird daher Prinzipien und Strategien „Guter Praxis“ in der deutschen Suchthilfe identifizieren.
  • Teilziel 3: Im letzten Schritt wird der Stand der Implementierung der erhobenen Strategien „Guter Praxis“ in Einrichtungen der Suchthilfe in Deutschland erfasst.

Alle Ergebnisse sollten öffentlich gemacht und verbreitet werden, um eine Umsetzung zu fördern und zu unterstützen.

Forschung zu substanzbezogenen Störungen bei Personen mit Fluchtgeschichte

Die folgende Verlaufsgrafik illustriert den Ablauf der Forschung zu substanzbezogenen Störungen bei Personen mit Fluchtgeschichte, Identifikation von besonders gefährdeten Gruppen und konsumierten Substanzen sowie substanzbezogenen Problemen.

Sammlung von bereits vorhandenen (Kontext-)Informationen zur Thematik
Screening von Berichten, Materialien etc. die es über Substanzkonsum geflüchteter Menschen bereits gibt.
Semi-strukturierte Interviews mit Schlüsselpersonen
z.B. Mitarbeiter*innen von Einrichtungen für Geflüchtete/Suchthilfe, polit. Entscheidungsträger, Klinikmitarbeitende, sowie mit suchtmittelkonsumierenden, geflüchteten Menschen
Strukturierte Befragungen von Schlüsselpersonen
zur Validierung der Erkenntnisse aus den semi-strukturierten Interviews an einer größeren Stichprobe
Fokusgruppen-Diskussion
zur Validierung und Diskussion der Erkenntnisse aus allen vorherigen Schritten mit Schlüsselpersonen aus der praktischen Arbeit
Veröffentlichung der Ergebnisse

Strategien „Guter Praxis“ in der Suchthilfe

Sammlung von Strategien „Guter Praxis“
offene Befragung von ausgewählten Expert:innen aus Suchthilfe, Wissenschaft, Geflüchtetenhilfe, Selbsthilfe etc.
Selektion von Strategien „Guter Praxis“
Rating der Relevanz gesammelter Strategien und Selektion nach Übereinstimmung unter den ausgewählten Expert*innen
Befragung von Suchthilfereinrichtungen zur Implementierung selektierter Strategien in der eigenen Praxis
Erhebung zum Stand der Umsetzung der selektierten Strategien „Guter Praxis“ durch eine Befragung von Suchthilfeeinrichtungen bundesweit; Identifikation von Hürden in der Umsetzung der Strategien in der praktischen Arbeit
Veröffentlichung der Ergebnisse

Kontakt

panagiotis.stylianopoulos@charite.de
laura.hertner@charite.de
+49 30 2096904 12

c/o TransVer
Brunnenstr. 188-190
10119 Berlin

Charite

Projektverantwortliche

Prof. Dr. med. Andreas Heinz, Charité Universitätsmedizin Berlin, Klinik für Psychiatrie & Psychotherapie
Dr. Simone Penka, Charité Universitätsmedizin Berlin, Klinik für Psychiatrie & Psychotherapie 

Projektlaufzeit

Bis März 2022